Was ist Malpapier?
Melaminpapier Es ist sehr spröde und lässt sich nicht einrollen, was seine Anwendung in bestimmten Spezialgebieten einschränkt. Lackiertes Papier hingegen, das sich gut einrollen lässt, gleicht dies bis zu einem gewissen Grad aus. Was ist Malpapier? Wie wird Malpapier hergestellt? Welche Veredelungstechnologie wird bei Malpapier angewendet und wie viele Arten von Malpapier gibt es?


01 Entwicklung von Farbpapier
Bemaltes Papier stammt ursprünglich aus dem Ausland und wurde in den 1970er Jahren von der Firma Perstorp in Schweden hergestellt. Die Oberfläche wird hauptsächlich mit Polycarboxylack, Nitrocelluloselack und Alkydlack beschichtet, und der Herstellungsprozess ist komplex. Die Produkteigenschaften (wie Härte, Schmutzbeständigkeit usw.) entsprachen nicht den Anforderungen an künstliche Kartonoberflächen, weshalb sich diese Papiersorte in der Anfangsphase nur langsam entwickelte.
In den 1990er-Jahren entwickelte sich die Produktionstechnologie für Lackpapier in Europa und Nordamerika rasant und fand auch in China Anwendung. Dieses Papier zeichnet sich durch ein ansprechendes Aussehen, eine realistische Textur, einen sanften Glanz, eine warme Haptik, Verschleißfestigkeit, Schmutzabweisung, leichte Biegsamkeit und Elastizität aus und eignet sich für vielfältige Formen. Dadurch eröffnet es neue Möglichkeiten im Möbeldesign und bei der Verwendung von Holzwerkstoffen.
Da Lackpapier die endgültige Oberfläche für die Beschichtung bietet, vereinfacht es zudem den Möbelherstellungsprozess, verbessert die Produktionseffizienz und nimmt einen gewissen Marktanteil im Bereich der Oberflächengestaltung mit künstlichen Platten ein.

02: Herstellung von Farbpapier
Im Vergleich zu mit Melamin imprägniertem Klebefolienpapier gibt es Unterschiede in der Herstellung und Verwendung von Lackierpapier, hauptsächlich in Bezug auf die Vorimprägnierungsphase, die Druckbeschichtungsphase und die Walzenbeschichtungsphase.
(1) Vorimprägnierungsphase
Die Vorimprägnierung dient dazu, die Poren des versiegelten Trägerpapiers zu füllen und dessen Zugfestigkeit zu erhöhen, damit die Beschichtung gleichmäßig aufgetragen werden kann. Üblicherweise wird Acrylaminoharz verwendet, wobei die Imprägniermenge in der Regel 20–25 % der Trägerpapiermenge beträgt. Zusätzlich wird einigen Lackierpapieren eine geringe Menge Melamin-Formaldehyd-Harz 6 beigemischt, um die Haftfestigkeit und Härte innerhalb der Papierschicht zu erhöhen. Nach der Imprägnierung ist eine Heißlufttrocknung bei einer Temperatur von 120–150 °C und einer Trocknungszeit von 40–60 Sekunden erforderlich.
(2) Druck- und Weiterverarbeitungsphase
Der Druck und die Beschichtung dieses Arbeitsschritts erfolgen auf einer einzigen Produktionslinie mit einer typischen Produktionsgeschwindigkeit von 80 bis 150 m/min. Beim Druck wird eine Schicht wasserbasierter Tinte mit Silber im Tiefdruckverfahren beschichtet und anschließend mit Heißluft bei 60–100 °C getrocknet. Die Beschichtung erfolgt üblicherweise zweimal mit einer Dosierung von jeweils 1–8 g/m². Als Beschichtungen kommen wasserbasierte, ölbasierte und elektronenstrahlgehärtete (EB-)Beschichtungen zum Einsatz. Nach der Beschichtung wird das lackierte Papier entweder mit Heißluft bei 80–150 °C getrocknet oder mit einem Elektronenstrahl gehärtet und anschließend aufgerollt. Unbedrucktes, lackiertes Papier muss nicht bedruckt werden.
(3) Overlay-Phase
Dieser Arbeitsschritt erfolgt auf einer separaten Wickelmaschine mit einer typischen Wickelgeschwindigkeit von 150–200 m/min. Das vor dem Aufrollen bedruckte und beschichtete Lackpapier weist eine geringe Planheit und ungleichmäßige Abmessungen auf. Um die Planheit der Papierrolle zu verbessern und den Transport zu erleichtern, muss es beschichtet werden. Gleichzeitig kann das Lackpapier gemäß den Kundenanforderungen auf die gewünschte Länge und Breite zugeschnitten werden, wobei geringe Mengen an Restmaterial anfallen. Das beschichtete Lackpapier wird anschließend gemäß den Verpackungsvorgaben verpackt und im Lager eingelagert.

04 Oberflächenbehandlungstechnologie von Lackpapier
Lackierte Papierfurnier-Kunstfaserplatten lassen sich in drei Typen unterteilen: Flachpressverfahren, Umhüllungsverfahren und Online-Furnierverfahren.
Beim Flachpressverfahren wird üblicherweise Polyvinylacetat als Klebstoff auf die Oberfläche des Holzwerkstoffträgers aufgetragen. Anschließend wird das Lackpapier mittels Kaltpressung flach auf die Oberfläche des Holzwerkstoffträgers aufgebracht. Das Flachpressverfahren erfordert eine hohe Ebenheit des Holzwerkstoffträgers sowie eine ebene und glatte Oberfläche des Lackpapiers mit hoher Steifigkeit und Härte.
Beim Beschichtungsverfahren wird üblicherweise Polyvinylacetat als Klebstoff verwendet, das auf die Oberfläche des Untergrunds aufgetragen und kaltgepresst wird. Das Wickelverfahren ist die gängigste Methode für Lackpapier und eignet sich zur Oberflächengestaltung mit Linien und geformten Platten. Es stellt geringere Anforderungen an den Untergrund, erfordert jedoch, dass das Lackpapier weich, elastisch und knitterfrei ist.

05 Hauptklassifizierung von Farbpapier
Lackierpapier lässt sich anhand der Art der Oberflächenbeschichtung in drei Typen unterteilen: wasserbasiertes Lackierpapier, ölbasiertes Lackierpapier undEB-gehärtetes LackpapierDie
(1) Ölbasiertes Farbpapier
Ölbasiertes Lackierpapier wird auf vorimprägniertem Dekorpapier gedruckt oder unbedruckt hergestellt, mit Ölfarbe beschichtet und mit Heißluft getrocknet. Es ist derzeit die am weitesten verbreitete Art von Lackierpapier. In Industrieländern werden Lackierpapiere häufig mit Ölfarben hergestellt. Die Produktionstechnologie ist relativ ausgereift, und die Produktqualität ist stabil. Die Oberflächenbeständigkeit gegenüber Verschmutzungen, Kratzern und Lösungsmitteln ist höher als bei wasserbasiertem Lackierpapier. Es eignet sich für Bereiche mit hohen Anforderungen an die Oberflächenqualität, wie z. B. für Plattenmöbel, Fußleisten, Wandpaneele, Badezimmerschränke, Schranktüren und Kunsthandwerk.

(2) Papier für wasserbasierte Farben
Wasserbasiertes Lackpapier wird mit oder ohne wasserbasierter Tinte auf vorimprägniertes Dekorpapier bedruckt. Nach dem Auftragen des wasserbasierten Lacks wird es mit Heißluft getrocknet und so zu einem wasserbasierten Lack verarbeitet. Dieser besteht üblicherweise aus einer Mischung aus wasserbasierter Polyacrylsäure und Aminoharz mit einem Feststoffgehalt von ca. 30 % und einer Auftragsmenge von 3–15 mm². Zu den Nachteilen dieser Lackart zählen langsame Trocknungszeit, geringer Glanz sowie unzureichende Wasser- und Lösemittelbeständigkeit.

(3) EB-gehärtetes Lackpapier
EB-gehärtetes Lackierpapier wird auf ein vorimprägniertes Dekorpapier gedruckt oder unbedruckt aufgebracht, mit einer EB-Beschichtung versehen und anschließend mittels Elektronenstrahl gehärtet. Dank der hohen Eindringtiefe des Elektronenstrahls von bis zu 100 µm, der eine ausreichende Elektronenkonzentration für die schnelle Vernetzung des Präpolymers gewährleistet, benötigt dieses Lackierpapier keine Fotoinitiatoren. Dadurch werden Migration und Verflüchtigung von Resten der Fotoinitiatoren und deren Zersetzungsprodukten sowie die damit verbundenen unangenehmen Gerüche vermieden. Das Verfahren zeichnet sich zudem durch eine hervorragende Umweltverträglichkeit aus.
Die Oberflächenbeschichtung des EB-gehärteten Lackpapiers ist vollständig ausgehärtet, und die Vorteile von EB SINAI-Papier Zu den Eigenschaften gehören Vergilbungsbeständigkeit, Sonnenbeständigkeit, Fleckenbeständigkeit, einfache Reinigung, hohe Kratzfestigkeit, Reibungshärte, Ölbeständigkeit, Chemikalienbeständigkeit und Anti-Fingerprinting. Allerdings ist es notwendig, eine Elektronenstrahlhärtungsanlage an der Druckmaschine zu installieren oder separat zu konfigurieren.

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